Die behagliche
Atmosphäre, das Gefühl von Geborgenheit
unter starkem Gebälk - das ist es, was
viele Hausbesitzer am Wohnen unter dem Dach
besonders schätzen. Ob Sie den Bau eines
neuen Hauses planen oder bereits Hausbesitzer
sind: Architektonisch lässt sich ganz oben
im Haus fast immer zusätzlicher Wohnraum
durch einen Dachausbau schaffen. Doch ausschlaggebend
für den optimalen Wohnkomfort unter dem
Dach ist eine gute Wärmedämmung. Unter Wärmedämmung
versteht man sämtliche Maßnahmen, durch
die der Wärmeverlust von Gebäuden an die
Umgebung vermieden wird.
Besondere Beachtung solle daher bei der
Planung die Wärmedämmung im Dachbereich
finden, denn im Vergleich zu den anderen
Gebäudeteilen hat das Dach wesentlich mehr
Außenfläche.
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Die
Vorteile einer optimalen Wärmedämmung liegen
auf der Hand:
- Höherer
Wohnkomfort durch Vermeidung von Klimaschwankungen
und Verbesserung des Schallschutz
-
Reduzierung der Energiekosten
-
Wertsteigerung des Gebäudes
-
Erfüllung aller gesetzlichen Auflagen
(EnEV)
Unterschieden wird bei der Dachdämmung
grundsätzlich zwischen Zwischensparrendämmung
und Aufsparrendämmung.
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Bei der Zwischensparrendämmung
wird die Dämmung zwischen den Sparren
verlegt. Hierbei können allerdings Wärmebrücken
an Zwischenwänden und an den Sparren entstehen.
Dadurch erhält man einen maximalen Wärmedämmbereich
von ca. 75 - 80%. Die vorgeschriebene Stärke
bzw. Qualität des Dämmstoffs bestimmt die
Höhe der Sparren. Die könnten eventuell
höher ausfallen, als statisch benötigt.
Bei der Aufsparrendämmung werden
die Dämmelemente vollflächig auf den Sparren
verlegt. Somit entsteht eine geschlossene
Wärmedämmhaube über dem Dach und schützt
den gesamten Dachaufbau. Wärmebrücken werden
nahezu vollständig vermieden und man erhält
einen Wärmedämmbereich von fast 100 %. Da
die Holzkonstruktion sichtbar bleibt, bestehen
vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für
den Innenbereich.
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